Besucher lassen sich’s schmecken

Kulinarisches wurde beim interkulturellen Esstisch aufgetischt.

Die Geschäfte waren am Sonntag geöffnet. Der BBM Baumarkt lud an zwei Tagen zur Landpartie ein.
Friesoythe Kulinarische Köstlichkeiten aus fernen Ländern, Erdbeeren satt und eine schöne Gartenwelt: All das hat das Wochenende zahlreichen Interessierten in Friesoythe geboten. Der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Friesoythe lud am Sonntag zum Erdbeertag ein, bei dem sich alles um die leckere Frucht drehte. Auf dem Kirchplatz gab es dazu einen Erdbeermarkt. Zudem hatten die Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr geöffnet und viele Leute nutzten den Tag für einen Einkaufsbummel.

Ab 12 Uhr lud der Präventionsrat Friesoythe zum interkulturellen Esstisch unter dem Motto „Friesoythe is(s)t und kocht international“ ein. Etwa 30 Köche aus 14 Nationen boten Gerichte an aus Simbabwe, Afghanistan, Tschetschenien, Sudan, Ägypten, Kurdistan, Russland, Puerto Rico, Irak, Griechenland, Iran, Algerien, Syrien und auch Deutschland.

Bereits um kurz nach 13 Uhr waren fast alle Gerichte ausverkauft. „Dass es so schnell geht, haben wir nicht erwartet“, sagte Gerd Binder, Vorsitzender des Präventionsrates. Schon vor dem Startschuss seien viele Leute da gewesen. „Wir haben heute einige Hundert Leute hier“, zeigte sich Binder sehr zufrieden.

Unterstützung bekam der Präventionsrat von Einzelpersonen und unter anderem vom Verein „Zusammenarbeit mit Osteuropa“ (ZMO). Die ZMO-Tanzgruppe zeigte Ballett und Tänze zu Salsa- und Hip-Hop-Klängen. Das Bildungswerk Friesoythe bot Kinderschminken und Spiele an. Die Jugend der DLRG-Ortsgruppe Friesoythe hatte alkoholfreie Cocktails im Angebot. Aus Bremen kam der syrische Musiker Ali Hassan Saza und begeisterte an der Gitarre mit folkloristischer Musik. Der Erlös wird einem Integrationsprojekt zugutekommen.

...Text/Foto, NWZ, 18.6.2018, T. Mikulski

 

 

 

 

Auch der diesjährige Esstisch war ein toller Erfolg.

Wir bedanken uns bei allen Helferinnen und Helfern, Köchinnen und Köche und an alle die an der Orginasation beteiligt waren.

 

 

 

 

 

Mein Körper gehört mir
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Liebe Eltern,
alljährlich wird auf Initiative des Präventionsrates Friesoythe an den Grundschulen im Stadtgebiet das bekannte Theaterstück „Mein Körper gehört mir!“ vorgeführt. Dies ist ein Dreiakter, dessen Teile jeweils im Abstand von einer Woche im Klassenverband von der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück aufgeführt werden.
Der Präventionsrat lädt Sie aus diesem Anlass ein, sich über dieses Stück zu informieren und gemeinsam in den Dialog zu treten. Neben Informationen zum Präventionsrat und der Arbeit im Stadtgebiet wird der Dreiakter für Sie vorgeführt. Im Anschluss stehen die Akteure zum Austausch zur Verfügung. Die Aufführung ist für Sie kostenlos. Für den Informationsabend ist folgender Termin vorgesehen:

 

Dienstag, 24. Oktober 2017 um 20.00 Uhr
Aula der Realschule Friesoythe
(Dr.- Niermann-Straße 10, 26169 Friesoythe)

 

Der Präventionsrat Friesoythe freut sich

auf eine interessante Veranstaltung.

 

 

 

 

Auf Einladung des Präventiosnrates Friesoythe, trafen sich am Freitag, 20.11.2015, 14 - 16 Uhr, ehrenamtliche Helferinnen und Flüchltingsfrauen, um gemeinsam zu backen. Die Aktion fand im Franziskushaus statt.
 
Desweiteren wurde eine Fahrt zum Nikolausmarkt in Cloppenburg (ebenfalls durch den Präventionsrat Friesoythe organisiert) durchgeführt. Neben Flüchtlingen aus Friesoythe (und Ortschaften) sind auch alle Beteiligten eingeladen, die sich aktiv an der Aktion "Friesoythe is(s)t international" beteiligt hatten.

 

Sie fand am 04.12.2015 von 15-19 Uhr statt.

Es waren rund 70 Personen beteiligt.

 

 

 

Festakt Kinderschutzbund würdigt Engagement

 

 


Kinderfreundlichkeitspreis geht an Halener Kindergarten und Friesoyther Präventionsrat

 

Zum 20. Mal wurde der Kinderfreundlichkeitspreis im Landkreis verliehen. In diesem Jahr teilen sich gleich zwei Einrichtungen den ersten Platz.

Cloppenburg Bereits zum 20. Mal hat der Kinderschutzbund Cloppenburg in einem Festakt im Cloppenburger Kreishaus den „Pro Kind – Kinderfreundlichkeitspreis 2014“ verliehen. 14 Vereine, Verbände, Initiativen, Schulen sowie Unternehmen und Kindergärten, aber auch Nachbarschaften und Privatpersonen waren nominiert. Sie alle hatten sich im Laufe des Jahres durch ihr herausragendes Engagement zum Wohl der Kinder und zur Förderung eines familienfreundlichen Lebens- und Arbeitsumfeldes hervorgetan.

Am Mittwochnachmittag wurde der erste Platz gleich an zwei Organisationen vergeben. Ein Preisträger ist der Regelkindergarten St. Elisabeth in Halen/Emstek, der für die gelungene Einzelintegration eines mehrfach schwer körperlich und geistig behinderten Mädchens gewürdigt wurde. Der Kindergarten habe aus eigenen Mitteln die Möglichkeit geschaffen, das Kind aufzunehmen und zu integrieren. Die Erzieherinnen würden sich liebevoll um das Kind kümmern und sorgen dafür, dass es von den anderen Kindern ganz selbstverständlich angenommen und in ihre Spiele mit einbezogen werde, lobte Dr. Irmtraud Kannen das außergewöhnliche Engagement der Erzieherinnen.

Die Integration beschränke sich aber nicht nur auf die Zeit im Kindergarten, sondern erstrecke sich auch auf die gemeinsame Freizeit. So werde das Mädchen ganz selbstverständlich zu Kindergeburtstagen eingeladen. Damit leistete dieser Kindergarten wichtige Pionierarbeit zur Einzelintegration in Kindergärten, hob die Laudatorin hervor.

Als zweiter Preisträger wurde der Präventionsrat Friesoythe für seine Initiative „Im Netz lauern Gefahren“ ausgezeichnet. Der Rat organisierte eine komplette Woche zum Thema „Internet“ mit schulinternen Workshops, Vorträgen, Theaterstücken und Filmen und lud Jugendliche sowie Eltern ein, sich kritisch mit den neuen Medien auseinanderzusetzen. Die beiden Preisträger teilen sich das Preisgeld in Höhe von 250 Euro.

Mit dem nicht dotierten Anerkennungspreis wurde das Busunternehmen von Gertrude Janßen aus Ramsloh geehrt. Damit wurde ihr jahrzehntelanger verantwortungsvoller Transport von Schulkindern im Saterland gewürdigt. Gertrude Janßen und ihr Sohn Gerold würden seit vielen Jahren durch ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft für ein entspanntes rücksichtsvolles Miteinander sorgen, lobte Kannen. Die Vorsitzende des Kinderschutzbunds Cloppenburg betonte, dass mit dieser Preisverleihung auch der Blick der Politik auf die aktuelle Situation der Schulbusse gelenkt werden solle.

Landrat und Schirmherr Johann Wimberg lobte die Preisträger und Nominierten für ihr großartiges Engagement zum Wohle der Kinder und betonte wie wichtig es sei, die Gesellschaft kinderfreundlich zu gestalten. Der Kreis könne nur die „Hardware“ zur Verfügung stellen, es komme darauf an, dass engagierte Menschen diese Vorgaben mit Leben füllten.

 

 

 

Am Samstag, 26. September wurde eine MTB-Fahrrad-Tour in Kooperation mit dem Vamos-Team und mit Jugendlichen aus der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Weitblick" durchgeführt. Mit dabei waren drei jugendliche Flüchtlinge, die momenatan in den Häuser der Einrichtung untergebracht sind.

Insgesamt waren 60 km zu bewältigen. Nach 30 km durften alle Teilnehmer während einer ausgiebigen Pause den MTB-Park in Cloppenburg am Roggenkamp der Jugendburg Heilig-Kreuz-Stift Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Cloppenburg testen. Nach einem herzhaften Grillen ging es auf die Rückfahrt.

 


 



Aktionstag Kulinarische Vielfalt aufgetischt

Interkultureller Esstisch zum „Erdbeertag“ – Obst kommt gut an


An einer 30 Meter langen Tafel wurde ein Büffet mit internationalen Gerichten angeboten. Der Erdbeertag lockte viele Besucher.

Friesoythe Liebe geht durch den Magen: Getreu dem Sprichwort haben am Sonntag zahlreiche Friesoyther einen aktiven Beitrag zur Völkerverständigung geleistet. Vor der St.-Marien-Pfarrkirche, Kirchstraße, hatte der Präventionsrat Friesoythe eine rund 30 Meter lange Tafel aufgebaut, auf der kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt aufgetischt worden waren. „Es war ganz hervorragend“, sagte etwa Mina Amiry, erste Vorsitzende der Integrationslotsen für den Landkreis Cloppenburg.

Der Präventionsrat Friesoythe hatte sich mit einem interkulturellen Esstisch unter dem Motto „Friesoythe is(s)t international und kocht international“ erstmals am Erdbeersonntag, den der Handels- und Gewerbeverein Friesoythe (HGV) mit einem verkaufsoffenen Sonntag in Friesoythe veranstaltet hatte, beteiligt (die NWZ  berichtete).

Der Friesoyther Erdbeertag führte zahlreiche Menschen in die Eisenstadt, in der sich vieles um die rote, schmackhafte Frucht drehte. „Der Friesoyther Erdbeertag hat sich für alle gelohnt, ob kleine oder große Besucher oder Geschäftsleute – alle waren zufrieden“, betonte der Vorsitzende des HGV, Thomas Slaghekke.


Obst in vielen Variationen

Das Obst schmeckte den Besuchern nicht nur pur, sondern auch in den verschiedensten Variationen, in denen die Frucht angeboten wurde. Ob als Erdbeerbowle, Erdbeersekt, Milchshake oder als Kuchenbelag hatten die Besucher eine große Auswahl, um den Geschmack der Erdbeere zu genießen.


Kommentar: Grenzen überwunden

Grenzen überwinden und Vorurteile abbauen: Dieses Ziel hat der Präventionsrat Friesoythe mit der Aktion „Friesoythe is(s)t und kocht international“ verfolgt. Eindrucksvoll zeigte sich am Sonntagnachmittag auf dem Kirchenvorplatz, wie Menschen miteinander ins Gespräch kommen und sich annähern. Ein hervorragender Beitrag zur Integration, der gerne Nachahmer im Landkreis finden sollte.

Doch neben dem roten Obst standen noch ganz andere Köstlichkeiten im Mittelpunkt. Kleine Fähnchen in den Landesfarben zeigten die Herkunft der Speisen auf dem Vorplatz der Kirche an. Zahlreiche Menschen hatten die Gerichte ihrer Herkunftsländer zubereitet und boten sie den Gästen an. An einer meterlangen Tafel kamen dann Einheimische mit den in Friesoythe lebenden Menschen aus aller Welt zusammen und lernten einander bei gemeinsamen Gesprächen kennen und verstehen. „Das Essen schmeckte wunderbar“, sagte Mina Amiry. Die Integrationslotsen waren mit gleich acht Vertreterinnen aus dem gesamtem Landkreis Cloppenburg beteiligt. Der Aktionstag solle „Vorbild sein für andere Gemeinden“, befand Mina Amiry. Menschen aus unterschiedlichen Ländern seien miteinander ins Gespräch gekommen. „So werden Vorurteile und Ängste abgebaut“, lobte Amiry.


Leere Töpfe - Volle Mägen

„Unsere Köche konnten alle mit leeren Töpfen nach Hause gehen“, freute sich auch Dr. Ursula Blömer, stellvertretende Vorsitzende des Präventionsrates Friesoythe. Denn mit leeren Magen habe keiner der Gäste den Kirchenvorplatz verlassen müssen, so Ursula Blömer. Das Angebot sein groß gewesen und die Stimmung zwischen Gästen und Köchen ausgelassen. Rund 400 Portionen wurden verkauft. „Der Erlös soll einem interkulturellem Projekt zu Gute kommen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende auf Nachfrage der NWZ. Genaueres stehe noch nicht fest.

Zudem gab es auch viele Spiele für Kinder, die den Familientag abrundeten.